Justiz

Justiz2025-05-27T15:34:15+02:00

Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung

Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.

Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.

Aktuelles

PM 2005-300: Neuwahl im Wahlkreis 31 – Reaktion von Mdl Bartl (Linksfraktion.PDS) so durchsichtig wie falsch

Zur Reaktion der Linksfraktion.PDS auf die Entscheidung des Verfassungsgerichtshofes zur Neuwahl im Wahlkreis 31 erklärt Johannes Lichdi,  Rechtspolitiker der grünen Fraktion im Sächsischen Landtag: "Es erstaunt nicht, dass der Abgeordnete [...]

Von |16. Dezember 2005|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , , , |

PM 2005-299: Heuersdorf-Prozess – Grüne bedauern Entscheidung des Gerichts – MIBRAG will nur ‚Kohle‘ machen – im doppelten Sinne

Die grüne Fraktion im Sächsischen Landtag hat die Gerichtsentscheidung zu Heuersdorf bedauert. „Wir halten es für einen Anachronismus, dass wie zu DDR-Zeiten, Menschen der Kohle weichen müssen und ein Dorf [...]

Von |16. Dezember 2005|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , , |

PM 2005-298: Grüne wollen Einsatz von Tropenholz durch Landtagsbeschluss unterbinden

Der Bau einer Tropenholzbrücke in Tiefenbach (Lkr. Döbeln) hat ein Nachspiel im Landtag. Die grüne Fraktion will den Einsatz von Tropenholz bei Bauvorhaben des Freistaates bzw. geförderten Projekten dadurch wirksam [...]

Von |16. Dezember 2005|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , , , |

PM 2005-297: MDR-Affäre – Grüne beantragen öffentliche Anhörung um Erfahrung zur Bekämpfung von Korruption und Schleichwerbung zu nutzen – Bisher nur Zwischenbericht

Als „erste Zwischeninformation des MDR“ bewertet Dr. Karl-Heinz Gerstenberg, Parlamentarische Geschäftsführer der bündnisgrünen Landtagsfraktion, die Stellungnahme der Juristischen Direktorin des MDR, Prof. Dr. Karola Wille in der gestrigen Sitzung des [...]

Von |16. Dezember 2005|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , , |
Katja Meier
Katja Meier
Sprecherin für Strafvollzug
Valentin Lippmann
Valentin Lippmann
Sprecher für Verfassung, Recht und Justiz
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