Justiz

Justiz2025-05-27T15:34:15+02:00

Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung

Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.

Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.

Aktuelles

PM 2005-296: Kürzung von Nahverkehrsmitteln ist ökologischer und ökonomischer Unsinn

Als ökologischen und ökonomischen Unsinn bezeichnet der verkehrspolitische Sprecher der Bündnisgrünen im sächsischen Landtag Johannes Lichdi die beabsichtigte Kürzung von Nahverkehrsmitteln. “Die Aufgabe der nächsten Jahre ist doch, den öffentlichen [...]

Von |16. Dezember 2005|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , , , , , , |

PM 2005-295: Berufung Buttolos zum Innenminister verdeutlicht dünne Personaldecke der CDU

"Die Berufung Staatssekretär Buttolos zum Innenminister verdeutlicht die dünne Personaldecke der CDU", erklärt Karl-Heinz Gerstenberg, Parlamentarischer Geschäftsführer der grünen Landtagsfraktion. Der Ministerpräsident müsste auf einen Staatssekretär zurückgreifen, der das Amt [...]

Von |16. Dezember 2005|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , , , |

PM 2005-293: Heuersdorf-Prozess – Umsiedlung dient nur dem Gewinn

Vor dem Verfassungsgerichtshof in Leipzig beginnt am Donnerstag der Prozess, in dem die Gemeinde Heuersdorf gegen das 2. Heuersdorf-Gesetz klagt. Die Gemeinde soll nach dem Gesetz dem Braunkohletagebau 'Vereinigtes Schleenhain' [...]

Von |16. Dezember 2005|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , , , , , |

PM 2005-292: Unglaublich, Leipzig gibt ABM-Gelder zurück

Über 40 Mio. Euro, die in diesem Jahr für die Arbeitsförderung  zur Verfügung standen, fließen an den Bund zurück. Dies teilte die Leipziger Arbeitsgemeinschaft unter Hinweis auf ihre Arbeitsbelastung mit. [...]

Von |16. Dezember 2005|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , , |
Katja Meier
Katja Meier
Sprecherin für Strafvollzug
Valentin Lippmann
Valentin Lippmann
Sprecher für Verfassung, Recht und Justiz
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