Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2005-260: Klimaschutzbericht Sachsen: Sammlung von Unterlassungen, Halbwahrheiten und Verdrehungen von Tatsachen
"Eine Sammlung von Unterlassungen, Halbwahrheiten und Verdrehungen von Tatsachen." Mit diesen Worten reagierte der umweltpolitische Sprecher der grünen Landtagsfraktion, Johannes Lichdi, auf die heutige Vorlage des Klimaschutzberichts der Landesregierung. Nach [...]
PM 2005-258: Porsch darf rechte Kreise nicht aufwerten!
Der Parlamentarische Geschäftsführer der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Dr. Karl-Heinz Gerstenberg kritisiert den für den 27. Oktober 2005 vorgesehenen Auftritt des Vorsitzenden der Linksfraktion, Peter Porsch, vor der "Aachen-Dresdner Burschenschaft [...]
PM 2005-256: Patriotismusdebatte der Sächsischen Union – „Dieses Papier wird der NPD keine schlaflosen Nächte bereiten“
Als "historisch selektiv" hat der sächsische Grünen-Abgeordnete Johannes Lichdi die Thesen des unter Leitung von Matthias Rößler zusammengestellten Antrags an den CDU-Parteitag kritisiert. Rößler erliege erneut dem alten Denkfehler, dass [...]
PM 2005-255: Expertenkommission Verwaltungsreform – Lichdi sieht keinen Nachweis des Stelleneinsparpotenzials
"Enttäuscht bin ich über den fehlenden Nachweis des Stelleneinsparpotenzials durch Eingliederungen und Kommunalisierungen", so Johannes Lichdi, innenpolitischer Sprecher der grünen Landtagsfraktion zu den Vorschlägen der Expertenkommission Verwaltungsreform. "Die Ausführungen beschränken [...]


