Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2005-067: Entwicklungshilfe: Grüne wollen Haushaltsmittel für STUBE-Programm. Angepasste Weiterbildung und Rückkehr ausländischer Studenten sollen finanziert werden
Die bündnisgrüne Fraktion im Sächsischen Landtag beantragt in der Haushaltsberatung 50.000 Euro für das STUBE-Programm, dem Sudienbegleitprogramm für Studierende aus Afrika, Asien, Lateinamerika und Südosteuropa. Die Koalitionsfraktionen hatten auf Antrag [...]
PM 2005-066: Grüne fordern Stipendien für Wiedereinstieg in wissenschaftliche Arbeit.
Die Bündnisgrünen im Sächsischen Landtag wollen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern den Wiedereinstieg ins Berufsleben erleichtern. Bei den Haushaltsberatungen fordern sie Mittel für ein sogenanntes „Wiedereinstiegsprogramm“. Fraktionschefin Antje Hermenau: „Mit dem Geld [...]
PM 2005-064: Unterausschuss zur Sachsen LB beschlossen
Dresden. Der Haushalts- und Finanzausschuss des Sächsischen Landtags hat auf seiner heutigen Sitzung auf Antrag der grünen Fraktion die Einrichtung eines Unterausschusses zur Sachsen LB beschlossen. Der Antrag der grünen [...]
PM 2005-065: Grüne fordern mehr Mittel für Beratung bei Schwangerschaftskonflikten
Die bündnisgrüne Fraktion in Sachsen verlangt mehr Mittel für die Beratung von Schwangerschaftskonflikten. Elke Herrmann, sozialpolitische Sprecherin: „Im Haushaltsentwurf hat die Staatsregierung lediglich Gelder in Höhe von 5 Millionen Euro [...]


