Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
Bildungsdemo: Wir wollen Bildungsqualität statt Bildungsnotstand
Zur heutigen Kundgebung von Gewerkschaften, Beschäftigten aus Kitas und Schulen sowie Eltern unter dem Motto „Raus aus dem Bildungsnotstand!“ erklärt Christin Melcher, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im [...]
GRÜNE Woche im Landtag – 56./57. Sitzung des Sächsischen Landtages
Im Mittelpunkt: Energie, Gleichstellung Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde, die steigenden Energiepreise in Folge des russischen Angriffs auf die Ukraine betreffen [...]
Vorsorge für Klimawandelfolgen treffen, kommunale Haushalte durch kommunales Klimabudget entlasten
Heute starteten im Sächsischen Landtag die öffentlichen Anhörungen mit Sachverständigen zum Haushaltsverfahren für den Doppelhaushalt 2023/24. Den Anfang macht das Gesetz zu den Finanzbeziehungen zwischen dem Freistaat Sachsen und seinen [...]
BÜNDNISGRÜNE kritisieren versuchte Abschiebung von Mohammad in Leipzig
Zur Aufrechterhaltung der Abschiebemaßnahmen gegen Mohammad, der im Moment noch im Uniklinikum Leipzig behandelt wird, erklärt Petra Čagalj Sejdi, asyl- und migrationspolitische Sprecherin der BÜNDNISGRÜNEN im Sächsischen Landtag: "Das [...]





