Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2013-183: Vergleichbare Schulabschlüsse – Vergesst die Mittelschulen nicht!
Auf Antrag der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN diskutiert am Donnerstag der Sächsische Landtag die Forderung nach bundesweit vergleichbaren Schulabschlüssen. Dabei soll nicht nur die Vergleichbarkeit der Abiturprüfungen verbessert werden sondern [...]
PM 2013-182: CDU und FDP ignorieren Erfahrungen des Hochwassers bei der Novellierung des Sächsischen Wassergesetzes
In der heutigen Sitzung des Umweltausschusses waren CDU und FDP nicht bereit, die Novellierung des Sächsischen Wassergesetzes zu vertagen. Die Landtagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN appelliert an die Koalitionsfraktionen, die für [...]
PM 2013-181: CDU und FDP wollen offenbar keine effektive Bürgerbeteiligung
In der heutigen Landtags-Anhörung zur Gemeinde- und Landkreisordnung konnte der von CDU- und FDP-Fraktion eingebrachte Gesetzentwurf nicht überzeugen. "Die Sachverständigen sparten nicht mit Kritik", resümiert Eva Jähnigen, kommunalpolitische Sprecherin der [...]
PM 2013-180: GRÜNE kritisieren Einführung der „Oberschule“ als kontraproduktiv
Annekathrin Giegengack, stellvertretende Vorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag, erklärt zur geplanten Umbenennung der Mittelschule in Oberschule: "Mit den sogenannten Praxisberatern sollen die Schüler [...]


