Unabhängige Justiz und starke Beteiligung!
Der Einsatz für Bürgerrechte und deren institutionelle und verfahrensrechtliche Absicherung in der Sicherheitsgesetzgebung ist Schwerpunkt BÜNDNISGRÜNER Rechtspolitik. Der demokratische Rechtsstaat des Grundgesetzes tritt seinen Bürgerinnen und Bürgern offen gegenüber und erklärt sie nicht zum Feind. Im letzten Jahrzehnt ist dieses Ideal im Denken der meisten Politikerinnen und Politiker sowie Bürgerinnen und Bürger ins Gegenteil verkehrt worden. Als stark gilt der Staat, der seine Bürgerinnen und Bürger heimlich überwacht, ohne dass diese eine Gefahr verursacht haben oder einer Straftat verdächtig sind. Derjenige Politiker, der neue technische Möglichkeiten möglichst schnell zur Überwachung möglichst vieler Menschen einsetzen möchte, gilt als ernsthaft und vertrauenswürdig, der Bürgerrechtler als naiver Förderer von Straftätern.
Die meisten Menschen, die heimlich oder vorbeugend offen überwacht werden, sind unschuldig. In der Regel haben sie keine wirksame Chance, vom Eingriff überhaupt zu erfahren oder diesen gerichtlich überprüfen zu lassen. Der Explosion der Eingriffsrechte steht kein Wachstum der Abwehr- und Kontrollrechte gegenüber. Auch in Sachsen hat man viele Jahre auf Repression gesetzt. Das Versammlungsrecht, das Sächsische Polizeigesetz, die Handydatenaffäre und die Aufklärung der Affäre um den sogenannten Sachsensumpf sind dabei nur einige Beispiele.
Als Gegengewicht zur Einschränkung unserer Grundrechte ist eine von politischer Einflussnahme unabhängige und leistungsfähige Justiz unerlässlich. Um diese in Sachsen langfristig abzusichern, setzen wir BÜNDNISGRÜNE uns für die Leistungsfähigkeit und Bürger*innennähe der Justiz ein.
Aktuelles
PM 2007-263: Untersuchungsausschuss
LINKE, FDP und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN legen dem Verfassungs- und Rechtsausschuss Untersuchungsausschuss-Antrag mit Klarstellungen vor Die rechtspolitischen Sprecher der LINKEN, Klaus Bartl, der FDP, Dr. Jürgen Martens, und von BÜNDNIS [...]
PM 2007-262: Untersuchungsausschuss – Stellungnahme des Juristischen Dienstes ist rechtlich unhaltbar
Wenn wir Änderungen am Kern und Umfang des Untersuchungsauftrags zulassen, würden wir das schärfste Schwert der Opposition entwerten Nach der Vorlage der Stellungnahme des Juristischen Dienstes des Sächsischen Landtages zum [...]
PM 2007-261: Untersuchungsausschuss – Seit wann kennt der CDU-Generalsekretär das Gutachten der Landtagsverwaltung?
CDU verwechselt immer noch ihre Eigeninteressen mit denen Sachsens In der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag hat ein Interview des sächsischen CDU-Generalsekretärs Michael Kretschmer (Sächsische Zeitung, 11.07.) Verwunderung [...]
PM 2007-258: Jurk unterwirft sich der Trotzreaktion des Ministerpräsidenten
Die Zugeständnisse an SPD sind ohnehin überfällig "Wirtschaftsminister Jurk unterwirft sich der uneinsichtigen Trotzreaktion des Ministerpräsidenten", kommentiert Antje Hermenau, Vorsitzende der GRÜNEN-Fraktion im Sächsischen Landtag. "Ich bin gespannt, wie die [...]



