Unabhängige Justiz und starke Beteiligung!
Der Einsatz für Bürgerrechte und deren institutionelle und verfahrensrechtliche Absicherung in der Sicherheitsgesetzgebung ist Schwerpunkt BÜNDNISGRÜNER Rechtspolitik. Der demokratische Rechtsstaat des Grundgesetzes tritt seinen Bürgerinnen und Bürgern offen gegenüber und erklärt sie nicht zum Feind. Im letzten Jahrzehnt ist dieses Ideal im Denken der meisten Politikerinnen und Politiker sowie Bürgerinnen und Bürger ins Gegenteil verkehrt worden. Als stark gilt der Staat, der seine Bürgerinnen und Bürger heimlich überwacht, ohne dass diese eine Gefahr verursacht haben oder einer Straftat verdächtig sind. Derjenige Politiker, der neue technische Möglichkeiten möglichst schnell zur Überwachung möglichst vieler Menschen einsetzen möchte, gilt als ernsthaft und vertrauenswürdig, der Bürgerrechtler als naiver Förderer von Straftätern.
Die meisten Menschen, die heimlich oder vorbeugend offen überwacht werden, sind unschuldig. In der Regel haben sie keine wirksame Chance, vom Eingriff überhaupt zu erfahren oder diesen gerichtlich überprüfen zu lassen. Der Explosion der Eingriffsrechte steht kein Wachstum der Abwehr- und Kontrollrechte gegenüber. Auch in Sachsen hat man viele Jahre auf Repression gesetzt. Das Versammlungsrecht, das Sächsische Polizeigesetz, die Handydatenaffäre und die Aufklärung der Affäre um den sogenannten Sachsensumpf sind dabei nur einige Beispiele.
Als Gegengewicht zur Einschränkung unserer Grundrechte ist eine von politischer Einflussnahme unabhängige und leistungsfähige Justiz unerlässlich. Um diese in Sachsen langfristig abzusichern, setzen wir BÜNDNISGRÜNE uns für die Leistungsfähigkeit und Bürger*innennähe der Justiz ein.
Aktuelles
PM 2007-222: Aktenaffäre
Selbstbeweihräucherung der Minister trägt nicht zur Aufklärung bei Zur heutigen Pressekonferenz von Innenminister Albrecht Buttolo (CDU) und Justizminister Geert Mackenroth (CDU) erklärt Johannes Lichdi, innenpolitischer Sprecher der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE [...]
PM 2007-221: Fußball-Fansozialarbeit
Wir brauchen keine Koordinierungsstelle, wenn es keine funktionierenden Projekte gibt, die koordiniert werden müssen "Ich bin froh, dass nun auch der Sächsische Fußballverband in Sachen Gewaltprävention aktiv wird und sich [...]
PM 2007-220: Korruptionsaffäre – Befragung des Innenministers im Innenausschuss
Staatsanwaltschaft darf nicht bei der Ermittlungsarbeit behindert werden "Die Staatsregierung darf nicht versuchen, den Schwarzen Peter einer schleppenden Aufklärung in der sächsischen Akten- und Korruptionsaffäre der Staatsanwaltschaft Dresden anzudrehen", fordert [...]
PM 2007-219: Wechsel von Verfassungsschutzpräsident Rainer Stock
Personalkarussell klärt nichts - Grundfragen bleiben Zu den Personalmaßnahmen im Zuständigkeitsbereich des Innenministeriums erklärt Johannes Lichdi, innenpolitischer Sprecher der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag: "Mit dem Personalkarussell im [...]



