Verfassung & Recht

Verfassung & Recht2023-08-18T13:30:22+02:00

Unabhängige Justiz und starke Beteiligung!

Der Einsatz für Bürgerrechte und deren institutionelle und verfahrensrechtliche Absicherung in der Sicherheitsgesetzgebung ist Schwerpunkt BÜNDNISGRÜNER Rechtspolitik. Der demokratische Rechtsstaat des Grundgesetzes tritt seinen Bürgerinnen und Bürgern offen gegenüber und erklärt sie nicht zum Feind. Im letzten Jahrzehnt ist dieses Ideal im Denken der meisten Politikerinnen und Politiker sowie Bürgerinnen und Bürger ins Gegenteil verkehrt worden. Als stark gilt der Staat, der seine Bürgerinnen und Bürger heimlich überwacht, ohne dass diese eine Gefahr verursacht haben oder einer Straftat verdächtig sind. Derjenige Politiker, der neue technische Möglichkeiten möglichst schnell zur Überwachung möglichst vieler Menschen einsetzen möchte, gilt als ernsthaft und vertrauenswürdig, der Bürgerrechtler als naiver Förderer von Straftätern.

Die meisten Menschen, die heimlich oder vorbeugend offen überwacht werden, sind unschuldig. In der Regel haben sie keine wirksame Chance, vom Eingriff überhaupt zu erfahren oder diesen gerichtlich überprüfen zu lassen. Der Explosion der Eingriffsrechte steht kein Wachstum der Abwehr- und Kontrollrechte gegenüber. Auch in Sachsen hat man viele Jahre auf Repression gesetzt. Das Versammlungsrecht, das Sächsische Polizeigesetz, die Handydatenaffäre und die Aufklärung der Affäre um den sogenannten Sachsensumpf sind dabei nur einige Beispiele.

Als Gegengewicht zur Einschränkung unserer Grundrechte ist eine von politischer Einflussnahme unabhängige und leistungsfähige Justiz unerlässlich. Um diese in Sachsen langfristig abzusichern, setzen wir BÜNDNISGRÜNE uns für die Leistungsfähigkeit und Bürger*innennähe der Justiz ein.

Aktuelles

PM 2006-391: GRÜNE-Fraktion reicht Verfassungsklage ein

Verletzung der Budgethoheit des Parlaments bei Kabinettbeschluss über Verteilung der EU-Fördermittel 2007-2013 Die GRÜNE-Fraktion reicht heute eine Verfassungsklage gegen die sächsische Staatsregierung ein. Der Vorwurf: Verletzung der parlamentarischen Budget-, Informations- [...]

PM 2006-385: ‚OK‘ und Verfassungsschutz – Lichdi: Buttolos Rechtsungehorsam entsetzt mich

Warum müssen 'OK'-Mitarbeiter jetzt nicht zur Polizei wechseln? Auf die mündliche Anfrage zur Stellensituation im Landesamt für Verfassungsschutz nach dem Wegfall der Zuständigkeit für die so genannte 'Organisierte Kriminalität' ('OK'), [...]

Von |16. Oktober 2006|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , , , |

Johannes Lichdi: Anti-Nazi-Bundesprogramme müssen erhalten werden

Es gilt das gesprochene Wort! (...) Die Demokratinnen und Demokraten müssen klarmachen, dass Demokratie nicht nur ein mehr oder weniger zufälliger Modus für die politische Entscheidungsfindung ist, sondern den Werten [...]

Von |13. Oktober 2006|Kategorien: 4. Legislatur|Schlagwörter: , , , |

Antje Hermenau: NPD missbraucht Deutschlandlied

Es gilt das gesprochene Wort! (...) Dass die NPD-Fraktion im Sächsischen Landtag eher an Symbolpolitik als an Landespolitik interessiert ist, erkennt man an dieser leicht schwachsinnigen Debatte; denn was ist [...]

Von |13. Oktober 2006|Kategorien: 4. Legislatur|Schlagwörter: , , , |
Valentin Lippmann
Valentin Lippmann
Sprecher für Verfassung, Recht und Demokratie

Flyer Transparenzgesetz

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