Unabhängige Justiz und starke Beteiligung!
Der Einsatz für Bürgerrechte und deren institutionelle und verfahrensrechtliche Absicherung in der Sicherheitsgesetzgebung ist Schwerpunkt BÜNDNISGRÜNER Rechtspolitik. Der demokratische Rechtsstaat des Grundgesetzes tritt seinen Bürgerinnen und Bürgern offen gegenüber und erklärt sie nicht zum Feind. Im letzten Jahrzehnt ist dieses Ideal im Denken der meisten Politikerinnen und Politiker sowie Bürgerinnen und Bürger ins Gegenteil verkehrt worden. Als stark gilt der Staat, der seine Bürgerinnen und Bürger heimlich überwacht, ohne dass diese eine Gefahr verursacht haben oder einer Straftat verdächtig sind. Derjenige Politiker, der neue technische Möglichkeiten möglichst schnell zur Überwachung möglichst vieler Menschen einsetzen möchte, gilt als ernsthaft und vertrauenswürdig, der Bürgerrechtler als naiver Förderer von Straftätern.
Die meisten Menschen, die heimlich oder vorbeugend offen überwacht werden, sind unschuldig. In der Regel haben sie keine wirksame Chance, vom Eingriff überhaupt zu erfahren oder diesen gerichtlich überprüfen zu lassen. Der Explosion der Eingriffsrechte steht kein Wachstum der Abwehr- und Kontrollrechte gegenüber. Auch in Sachsen hat man viele Jahre auf Repression gesetzt. Das Versammlungsrecht, das Sächsische Polizeigesetz, die Handydatenaffäre und die Aufklärung der Affäre um den sogenannten Sachsensumpf sind dabei nur einige Beispiele.
Als Gegengewicht zur Einschränkung unserer Grundrechte ist eine von politischer Einflussnahme unabhängige und leistungsfähige Justiz unerlässlich. Um diese in Sachsen langfristig abzusichern, setzen wir BÜNDNISGRÜNE uns für die Leistungsfähigkeit und Bürger*innennähe der Justiz ein.
Aktuelles
PM 2005-300: Neuwahl im Wahlkreis 31 – Reaktion von Mdl Bartl (Linksfraktion.PDS) so durchsichtig wie falsch
Zur Reaktion der Linksfraktion.PDS auf die Entscheidung des Verfassungsgerichtshofes zur Neuwahl im Wahlkreis 31 erklärt Johannes Lichdi, Rechtspolitiker der grünen Fraktion im Sächsischen Landtag: "Es erstaunt nicht, dass der Abgeordnete [...]
PM 2005-295: Berufung Buttolos zum Innenminister verdeutlicht dünne Personaldecke der CDU
"Die Berufung Staatssekretär Buttolos zum Innenminister verdeutlicht die dünne Personaldecke der CDU", erklärt Karl-Heinz Gerstenberg, Parlamentarischer Geschäftsführer der grünen Landtagsfraktion. Der Ministerpräsident müsste auf einen Staatssekretär zurückgreifen, der das Amt [...]
PM 2005-283: Grüne sehen neueste Vorwürfe gegen Mackenroth mit großer Sorge – Dr. Karl-Heinz Gerstenberg fordert lückenlose Aufklärung
Der Parlamentarische Geschäftsführer der Grünen Fraktion im Sächsischen Landtag, Dr. Karl-Heinz Gerstenberg, sieht die neuesten Vorwürfe gegen den sächsischen Justizminister (DNN / LVZ, 12./13.11.2005, S. 4) mit großer Sorge. Ex-Kultusminister [...]
PM 2005-282: Grüne Fraktion verhält sich bei Abgeordnetenzulagen gesetzeskonform
Die Grüne Fraktion verhält sich bei den Abgeordnetenzulagen gesetzeskonform und angemessen. Der Parlamentarische Geschäftsführer der Fraktion erhält eine sächliche Mehraufwandsentschädigung von 332,34 Euro im Monat. Das ist die einzige Zahlung [...]



