Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2010-362: Zwei Änderungsanträge der GRÜNEN-Fraktion bei Haushaltsberatungen angenommen
Am zweiten Tag der abschließenden Ausschussberatungen zum Doppelhaushalt 2011/2012 wurden zwei Änderungsanträge der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN angenommen. Die Zuschüsse zur Förderung von Betreuungsvereinen werden demnach pro Jahr um 200.000 [...]
PM 2010-361: Kennzeichnungspflicht für Polizeibeamte – GRÜNE: Einführung in Berlin ist wichtiges Signal für Sachsen
Eva Jähnigen, innenpolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag, sieht in der Einführung der Kennzeichnungspflicht für Polizistinnen und Polizisten in Berlin ein wichtiges Signal für Sachsen: "CDU [...]
Karl-Heinz Gerstenberg zum Kohl-Denkmal vor der Frauenkirche
Erschienen in den DRESDNER NEUESTEN NACHRICHTEN, 27.11.2010 ... Ein Denkmal für Helmut Kohl vor der Frauenkirche – woran soll das eigentlich erinnern? An den Altkanzler? An eine Politikerrede? Oder an [...]
PM 2010-360: Atomtransporte nach Russland? – GRÜNE: Staatsregierung interessiert mögliche Belastung für die Bevölkerung in Russland nicht
Zur Beantwortung seines Fragenkatalogs zum von der Sächsischen Staatsregierung angestrebten Transports abgebrannter Atombrennstäbe aus dem ehemaligen Kernforschungszentrum Rossendorf von Ahaus (NRW) ins russische Majak erklärt Johannes Lichdi, energiepolitischer Sprecher der [...]


