Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2010-333: GRÜNE: Sächsische Castortransporte von Ahaus nach Russland stoppen
Wie die Süddeutsche Zeitung heute berichtet, will die Bundesregierung noch in diesem Monat ein Abkommen für drei Castor-Transporte von Ahaus nach Russland unterzeichnen. Dazu erklärt Johannes Lichdi, energiepolitischer Sprecher der [...]
PM 2010-332: GRÜNE: Polizeikonzept darf nicht dem Stellenabbau hinterherhinken
Zu den heute von Innenminister Markus Ulbig vorgestellten Ergebnissen der Aufgabenanalyse bei der Polizei erklärt Eva Jähnigen, innenpolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag: "Mit dem Beschluss [...]
PM 2010-330: Freie Schulen – Laut Landtags-Gutachten ist auch neuer Vorschlag der Koalition nicht verfassungskonform
Auch der in der letzten Woche von den Fraktionen CDU und FDP ausgehandelte Kompromiss zu den Freien Schulen ist nicht verfassungskonform. Das geht aus dem von der Landtagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE [...]
PM 2010-329: Koalition wünscht keine qualifizierte Mitsprache durch den Landesfrauenrat
Antje Hermenau, Vorsitzende der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Martin Dulig, Vorsitzender der SPD-Fraktion und André Hahn, Vorsitzender der Fraktion Die Linke erklären: "Die Ankündigungen der CDU-Fraktion, die Förderung des Landesfrauenrates [...]


