Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2008-270: Wahltermin – Hermenau: Da hat sich wohl einer politisch grob verschätzt
Die Einigung der Staatsregierung über den Termin zur Landtagswahl kommentiert Antje Hermenau, Vorsitzende der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag: "Da wird über Wochen ein Drama inszeniert, als ob [...]
PM 2008-269: CCS-Pilotanlage von Vattenfall in Spremberg – CO2 vermeiden statt vergraben
CCS-Technologie ist eine Fata Morgana zur Imageaufbesserung der Braunkohleindustrie Johannes Lichdi, energiepolitischer Sprecher der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN kritisiert die von Vattenfall versprochene klimafreundliche Nutzung der Kohle als Märchen. "Die [...]
PM 2008-267: Datenschutz – GRÜNE wollen per Gesetz Parteienprivileg und Handel mit Daten der Bürger durch Freistaat und Kommunen begrenzen
Die Bürger müssen Herrschaft über ihre Daten zurück bekommen Die GRÜNEN wollen per Gesetz ein Parteienprivileg streichen und den Handel mit den Daten der Bürger durch den Freistaat und die [...]
PM 2008-266: Landesbühnen Sachsen – Erpressung statt Solidarität
Haushaltsentwurf widerspricht der Grundintention des Kulturraumgesetzes Die Staatsregierung will mit dem Haushaltsentwurf 2009 den Kulturräumen drei Millionen, 2010 sogar 5,5 Millionen Euro vorenthalten – wenn sie sich nicht an der [...]


