Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2008-265: Städtebauförderung – Umzugsprämie verfehlt das Ziel
Minister Buttolo macht Betroffenen ein X für ein U vor Die GRÜNE-Fraktion begrüßt das Umdenken in der Städtebaupolitik der Staatsregierung, das in der neuen Städtebau- und Wohnraumförderung zum Ausdruck kommt. [...]
PM 2008-264: Mehr Geld für Bildung? – Strukturdebatte nicht tabuisieren
Vorhandene Mittel müssen endlich für Bildung, Forschung und Wissenschaft eingesetzt werden dürfen Die heutige Forderung des sächsischen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich (CDU) hinsichtlich mehr Geld vom Bund für Bildung kommentiert Antje [...]
PM 2008-262: „Kompromisspapier mit kurzer Halbwertzeit“ – Hochschulgesetzentwurf der Staatsregierung fällt durch Experten-TÜV
Wissenschaftsministerin Stange muss sich jetzt durchsetzen und grüne Regelungen aufnehmen Die GRÜNE-Fraktion fordert nach der Sachverständigen-Anhörung im Landtag die Staatsregierung zu grundsätzlichen Korrekturen ihres Hochschulgesetzentwurfs auf. "Dieser Entwurf ist heute [...]
PM 2008-261: 100 Tage Tillich – GRÜNE ziehen kritische Bilanz
Sympathie ersetzt keine Politik - auf diesem Gebiet hält sich Tillich auffallend zurück Antje Hermenau, Fraktionsvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag, zieht nach den ersten 100 Tagen von [...]


