Justiz

Justiz2025-05-27T15:34:15+02:00

Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung

Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.

Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.

Aktuelles

PM 2008-260: GRÜNE fordern nach Versagen bei Professorinnen-Programm Konsequenzen

Kretschmer-Kritik ist Gipfel der Scheinheiligkeit "Die Frauenförderung an Hochschulen war jahrelang das Stiefkind der CDU-Hochschulpolitik und sie ist es bis heute. Dass der Hochschulpolitiker Michael Kretschmer nun allein das SPD-geführte [...]

Von |4. September 2008|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , |

PM 2008-259: Rechte von Menschen mit Behinderung stärken – Experten begrüßen grünen Gesetzentwurf

Nur wenn Integrationsgesetz auf Kommunen ausgedehnt wird, bleibt Chance auf barrierefreies Verwaltungsverfahren erhalten Zur heutigen Anhörung zum grünen Gesetzentwurf zur "Änderung des Sächsischen Integrationsgesetzes" im Sozialausschuss erklärt Elke Herrmann, sozialpolitische [...]

PM 2008-258: GRÜNE weisen Chemnitzer Studie zu Hartz IV als „lebensfern“ zurück

Hartz-IV-Regelsatz muss auf 420 Euro angehoben werden Elke Herrmann, sozialpolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag, kritisiert eine von Finanzwissenschaftlern der TU Chemnitz herausgegebene Studie zum Hartz-IV-Regelsatz [...]

Von |3. September 2008|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , , |

PM 2008-257: Wirtschaftsgeografin – Bund muss Ost-Forschung für Zukunftsbranchen mehr fördern

Modernisierung Soli II - Die vorhandenen Mittel müssen endlich für Forschung und Wissenschaft eingesetzt werden dürfen! Die Forderung der Wirtschaftsgeografin Marion Eich-Born, der Bund müsse die Ost-Forschung für Zukunftsbranchen stärker [...]

Von |3. September 2008|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , , |
Katja Meier
Katja Meier
Sprecherin für Strafvollzug
Valentin Lippmann
Valentin Lippmann
Sprecher für Verfassung, Recht und Justiz
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