Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2008-241: Kupfers Plädoyer für Massentierhaltung ist eines Umweltministers nicht würdig
Auf den Vorstoß von Sachsens Landwirtschafts- und Umweltminister Frank Kupfer (CDU), der sich dafür aussprach, weitere größere Schweinemastanlagen für jeweils mehrere tausend Tiere im Freistaat bauen zu lassen (SZ, 13.08), [...]
PM 2008-239: Sechs Jahre nach der Flut – GRÜNE: Nach uns die Sinnflut ?!
Ökologischer Hochwasserschutz in bürokratischen Mühlen zermahlen "Sechs Jahre nach der Flut wird der ökologische Hochwasserschutz in den bürokratischen Mühlen des Freistaates Sachsen zermahlen. Projekte, die der Elbe wieder mehr Raum [...]
PM 2008-238: Rückgang der Kriminalität in der Grenzregion – Schreckensszenarien haben sich in Luft aufgelöst
Lichdi: Innenminister sollte Pläne zur automatische Kfz-Kennzeichenerfassung zu den Akten legen Zu der Information von Innenminister Albrecht Buttolo über den Rückgang der Kriminalität in den Grenzregionen erklärt Johannes Lichdi, innenpolitischer [...]
PM 2008-237: GRÜNE zum Sturm 34-Urteil: Entscheidend ist die Botschaft: Rechte Gewalt wird hart bestraft
Lichdi: Polizei und Justiz müssen konsequent gegen rechte Gewalttäter vorgehen, die im Raum Mittweida weiter Angst und Schrecken verbreiten Der innenpolitische Sprecher der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag, Johannes [...]


