Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM-2008-246: Indirekte Staatssubventionen auf Kosten des Steuerzahlers?
Zur heutigen Vernehmung von Sven Petersen, ehemals Vorstand der Sachsen LB Europe, erklärt Michael Weichert, Obmann der GRÜNEN-Fraktion im Sächsischen Landtag: "Leider weigerte sich Herr Petersen, die Konditionen zu nennen, zu [...]
PM 2008-244: Grüne zu Vermögensrechnung des Freistaats: Weiterentwicklung unerlässlich
Nachhaltigkeitslücke in Höhe von 4,5 Mrd. ließe sich durch Reform der Solidarpaktmittel-Verwendung langfristig senken „Die vorgelegte Vermögensrechnung ist ein erster und wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Er muss nun [...]
PM 2008-243: Verwaltungsreform – reibungsloser Start oder Mängelverwaltung in Kommunen?
"Wir bezweifeln, dass sich die Probleme der Verwaltungsreform, über die noch im Juli 2008 im Landtag debattiert wurden, zwischenzeitlich in Luft aufgelöst haben. Auch wenn Herr Buttolo nicht müde wird, [...]
PM 2008-242: Sächsisches Industriemuseum braucht dauerhaften Landeszuschuss
Freistaat steht in Verantwortung für die Zeugnisse sächsischer Industriekultur Die GRÜNE-Fraktion im Sächsischen Landtag fordert die Stabilisierung des Landeszuschusses für den Zweckverband Sächsisches Industriemuseum. „Sachsen hat in seiner Geschichte eine [...]


