Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2007-392: Frauen-JVA Chemnitz – Staatsregierung plant drastische Personaleinsparungen
Frauen und Mädchen droht behandlungsarmer Verwahrvollzug "Die ambitionierten Umbaupläne der JVA Chemnitz zur zentralen Frauenhaftanstalt für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen werden durch den kurzsichtigen Personalabbau der Staatsregierung konterkariert", fasst Sozialpolitikerin [...]
PM 2007-391: Sagurna – Pensionsgarantie für neuen Staatsminister
Weichert fordert genaue Aufstellung der Mehrkosten - Ist der Steuerzahler der Dumme? Der künftige Minister in der Staatskanzlei Michael Sagurna wird zunächst als Staatssekretär reaktiviert. Laut Presseberichten (LVZ/DNN, 18.10.) erwirbt [...]
PM 2007-390: Grenzöffnung nach Tschechien und Polen
Zusammenarbeit statt Schreckensszenarien Zur heutigen Pressekonferenz der Polizeigewerkschaft zur Öffnung der Grenzen nach Tschechien und Polen zum 1. Januar 2008 erklärt Johannes Lichdi, innenpolitischer Sprecher der GRÜNEN-Fraktion: "Der Termin für [...]
PM 2007-389: Keine Änderungen am Rundfunkstaatsvertrag
Meinungsvielfalt verteidigen, GEZ-Gebühr erneuern, Schnüffelei beenden Morgen (Mittwoch) beginnt die Jahreskonferenz der Ministerpräsidenten in Wiesbaden, bei der Änderungen am Rundfunkstaatsvertrag auf der Tagesordnung stehen. Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN fordert [...]


