Justiz

Justiz2025-05-27T15:34:15+02:00

Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung

Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.

Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.

Aktuelles

PM 2007-286: Gesetzentwurf Bahnprivatisierung: Wirtschaftsminister Jurk muss ablehnen

Renditeorientierte Netzbetreibung konterkariert verkehrspolitische Zielsetzung, größeren Verkehrsanteil auf Schiene zu verlagern "Wirtschaftsminister Thomas Jurk muss bei der Sonderkonferenz der Verkehrsminister am Donnerstag den vorliegenden Gesetzentwurf zur Bahnprivatisierung ablehnen", fordert Johannes [...]

Von |1. August 2007|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , |

PM 2007-285: Errichtete Polizeidirektion Westsachsen Neubau in Überflutungsgebiet?

Lichdi fordert Aufklärung über Vorwurf der Zweckentfremdung von Hochwassergeldern "Sachsen setzt Hochwassergelder zweckentfremdet ein - das ist nicht hinnehmbar!", ist Johannes Lichdi, umweltpolitischer Sprecher der GRÜNEN-Fraktion im Sächsischen Landtag empört. [...]

Von |1. August 2007|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , , , |

PM 2007-284: Spielzeit 06/07 – Freistaat musste über 4,6 Millionen für Einsatzstunden bei Fußballspielen zahlen

Mit 163.000 Euro könnte die Arbeit der fünf sächsischen Fanprojekte endlich gesichert werden "Wenn das Konzept der Staatsregierung 'Fußball und Sicherheit' Erfolg haben soll, muss endlich die Arbeit unabhängiger Fanprojekte [...]

PM 2007-283: Verfassungsschutz – Aufsicht muss verstärkt werden

Eingliederung ins Innenministerium könnte geeignetes Mittel sein Der Vorschlag, den Verfassungsschutz ins Innenministerium einzugliedern, ist diskussionswürdig", erklärt Johannes Lichdi, innenpolitischer Sprecher der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag (LVZ/DNN [...]

Katja Meier
Katja Meier
Sprecherin für Strafvollzug
Valentin Lippmann
Valentin Lippmann
Sprecher für Verfassung, Recht und Justiz
Nach oben