Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2007-224: Braunkohle – Sächsische Staatsregierung scheitert in Berlin
Niederlage für provinzielles Denken von Milbradt und Jurk Die Staatsregierung ist mit ihrer Pro-Braunkohlen-Politik in Berlin gescheitert. Wie heute bekannt wurde, fanden die Vorschläge, einen gesonderten Vergleichswert für die Verstromung [...]
PM 2007-223: Umweltverwaltungen droht Überlastung und Überforderung
Standortqualität, Investitionssicherheit und Innovation werden durch Kommunalisierung auf der Strecke bleiben Die öffentliche Anhörung zum GRÜNEN-Antrag 'Verwaltungsreform - Leistungsfähigkeit der Umweltverwaltung gewährleisten' machte nach Meinung von Johannes Lichdi, innen- und [...]
PM 2007-222: Aktenaffäre
Selbstbeweihräucherung der Minister trägt nicht zur Aufklärung bei Zur heutigen Pressekonferenz von Innenminister Albrecht Buttolo (CDU) und Justizminister Geert Mackenroth (CDU) erklärt Johannes Lichdi, innenpolitischer Sprecher der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE [...]
PM 2007-221: Fußball-Fansozialarbeit
Wir brauchen keine Koordinierungsstelle, wenn es keine funktionierenden Projekte gibt, die koordiniert werden müssen "Ich bin froh, dass nun auch der Sächsische Fußballverband in Sachen Gewaltprävention aktiv wird und sich [...]


