Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2007-150: Weikersheim-Präsident vor dem Johann-Amos-Comenius-Club der CDU-Landtagsfraktion
Welches politische Signal will Fraktionschef Hähle setzen? Der geplante Auftritt des Präsidenten des rechtskonservativen Studienzentrums Weikersheim, Prof. Bernhard Friedmann, vor dem Johann-Amos-Comenius-Club der CDU-Landtagsfraktion hat in der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE [...]
PM 2007-149: Experten sind sich einig: Landesstelle für Museumswesen muss erhalten bleiben
Staatsregierung sollte sich der Expertenmeinung nicht verschließen Die heutige Anhörung zum Antrag der GRÜNEN-Fraktion im Sächsischen Landtag zur Zukunft der Landesstelle für Museumswesen des Kulturausschusses hat gezeigt, dass ein Wegfall [...]
PM 2007-148: GRÜNE begrüßen Verbot von Nazi-Kameradschaft ‚Sturm 34‘- auch Ersatzorganisationen unterbinden
Opferberatungsstelle für den Regierungsbezirk Chemnitz gefordert Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag begrüßt das heute von Innenminister Albrecht Buttolo ausgesprochene Verbot der rechtsextremistischen Kameradschaft 'Sturm 34'. "Ich unterstütze [...]
PM 2007-146: Braunkohle erhält Milliardensubventionen – In Sachsen 320 Millionen Euro im Jahr
"Auch durch häufiges Wiederholungen wird aus einer falschen Behauptung nicht die Wahrheit", antwortete Antje Hermenau, Fraktionsvorsitzende BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, dem sächsischen Ministerpräsidenten Georg Milbradt auf seine These, die Braunkohle sei [...]


