Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2007-154: Erhalt des UNESCO-Welterbes ‚Dresdner Elbtal‘ – Staatsregierung muss Kompromisssuche der Stadt unterstützen
Mit einem Antrag fordert die GRÜNE-Fraktion die Staatsregierung auf, ihre Blockadehaltung bei der Kompromisssuche für eine Elbquerung in Dresden sofort aufzugeben. "Jeder bewegt sich: nur die Staatsregierung rührt keinen Finger, [...]
PM 2007-153: Grüne fordern Ökostrom für Landtag und Staatsregierung
Staatsregierung bei den Erneuerbaren Energien beim Wort nehmen Vor dem Tag der Erneuerbaren Energien haben BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Landtag einen Antrag gestellt, dass Landtag und Staatsregierung zukünftig nur noch [...]
PM 2007-152: Fußball-Gewalt – Staatsregierung kündigte erstmals Konzept an
Koalition lehnt GRÜNEN-Antrag ab - SPD-MdL enthält sich - Weiterhin kein Fanprojekt in Zwickau Die Staatsregierung hat heute im Innenausschuss erstmals ein Konzept gegen Fußballgewalt angekündigt.Die Koalitionsmehrheit lehnte den GRÜNEN-Antrag [...]
PM 2007-151: Hannah-Arendt-Institut – Parteipolitischen Einfluss auf Forschung nicht zulassen
Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag, fordert eine vorurteilsfreie Diskussion über die Strukturen des Dresdner Hannah-Arendt-Insituts für Totalitarismusforschung (HAIT).Er bezieht sich dabei auf die Äußerungen von Wissenschaftsstaatssekretär Knut [...]


