Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2007-159: Welterbe – Landtag berät am Mittwoch über den Erhalt des Welterbetitels
Hermenau: Ministerpräsident sollte ganzes Land repräsentieren Der Landtag berät auf seiner Sitzung am Mittwoch erneut über den Erhalt des Welterbetitels 'Dresdner Elbtal'.Die GRÜNE-Fraktion fordert die Staatsregierung in einem Antrag auf, [...]
PM 2007-158: Senken des Schadstoffausstoßes auch bei der Binnenschifffahrt
Schwefelfreier Schiffsdiesel und verbrauchsgünstige Motoren Johannes Lichdi, umweltpolitischer Sprecher der GRÜNEN-Fraktion, begrüßt den Vorstoß von Bundesverkehrminister Tiefensee, die Emissionen durch die Schifffahrt mit Hilfe sauberer Treibstoffe endlich zu verringern(siehe LVZ/DNN [...]
PM 2007-157: Mittweida braucht neben Geld auch qualifizierten ‚Lokalen Aktionsplan‘
Lichdi: Verwaltung muss Know-how der Initiativen nutzen Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN begrüßt die Ankündigung von Innenminister Albrecht Buttolo und Landrat Andreas Schramm, 100.000 Euro für die Arbeit gegen den [...]
PM 2007-156: GRÜNE-Fraktion und FDP-Fraktion fordern Zwischenbericht im Landesbank-Untersuchungsausschuss
Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und die FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag fordern einen Zwischenbericht über den bisherigen Verlauf des Verfahrens im 1. Untersuchungsausschuss der 4. Wahlperiode des Landtags zur Sächsischen [...]


