Unabhängige Justiz und starke Beteiligung!
Der Einsatz für Bürgerrechte und deren institutionelle und verfahrensrechtliche Absicherung in der Sicherheitsgesetzgebung ist Schwerpunkt BÜNDNISGRÜNER Rechtspolitik. Der demokratische Rechtsstaat des Grundgesetzes tritt seinen Bürgerinnen und Bürgern offen gegenüber und erklärt sie nicht zum Feind. Im letzten Jahrzehnt ist dieses Ideal im Denken der meisten Politikerinnen und Politiker sowie Bürgerinnen und Bürger ins Gegenteil verkehrt worden. Als stark gilt der Staat, der seine Bürgerinnen und Bürger heimlich überwacht, ohne dass diese eine Gefahr verursacht haben oder einer Straftat verdächtig sind. Derjenige Politiker, der neue technische Möglichkeiten möglichst schnell zur Überwachung möglichst vieler Menschen einsetzen möchte, gilt als ernsthaft und vertrauenswürdig, der Bürgerrechtler als naiver Förderer von Straftätern.
Die meisten Menschen, die heimlich oder vorbeugend offen überwacht werden, sind unschuldig. In der Regel haben sie keine wirksame Chance, vom Eingriff überhaupt zu erfahren oder diesen gerichtlich überprüfen zu lassen. Der Explosion der Eingriffsrechte steht kein Wachstum der Abwehr- und Kontrollrechte gegenüber. Auch in Sachsen hat man viele Jahre auf Repression gesetzt. Das Versammlungsrecht, das Sächsische Polizeigesetz, die Handydatenaffäre und die Aufklärung der Affäre um den sogenannten Sachsensumpf sind dabei nur einige Beispiele.
Als Gegengewicht zur Einschränkung unserer Grundrechte ist eine von politischer Einflussnahme unabhängige und leistungsfähige Justiz unerlässlich. Um diese in Sachsen langfristig abzusichern, setzen wir BÜNDNISGRÜNE uns für die Leistungsfähigkeit und Bürger*innennähe der Justiz ein.
Aktuelles
PM 2007-139: Jugendstrafvollzug – Herrmann: Mackenroth ist der ‚unsichere Kantonist‘
Experten kritisieren Gesetzesvorhaben des Justizministers Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag weist die Vorwürfe von Justizminister Mackenroth gegen die SPD-Fraktion bei Sicherheit und Strafvollzug zurück. (siehe LVZ/DNN vom [...]
PM 2007-136: Anhörung zum grünen Gesetzentwurf „Erleichterung kommunaler Bürgerentscheide“
Klare und einfache Änderungen, um kommunale Bürgerentscheide zu fördern Die Anhörung zum grünen Gesetzentwurf "Erleichterung kommunaler Bürgerentscheide" und einem Gesetzentwurf der Linksfraktion.PDS sieht Johannes Lichdi, rechtspolitischer Sprecher der GRÜNEN-Fraktion als [...]
PM 2007-134: Die Koalition ist in der Krise
Die CDU versucht, ihren kleinen Koalitionspartner noch kleiner zu machen Zum Streit in der Koalition erklärt Karl-Heinz Gerstenberg, Parlamentarischer Geschäftsführer von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag: "Die Koalition ist [...]
PM 2007-132: Welterbe Dresdner Elbtal – GRÜNE warnen Staatsregierung vor weiterer Vergabe von Bauleistungen
Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag warnt die Staatsregierung vor einer weiteren Vergabe der Bauleistungen für die Waldschlösschenbrücke. "Es ist skandalös, mit welch massivem Druck auf die Dresdner [...]



