Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2009-292: Deutsche Bahn – Fahrgastschikane! Umgang mit Kunden ist erschreckend
"Das ist die reinste Fahrgastschikane. Der Umgang der Deutschen Bahn mit ihren Kunden ist erschreckend", kommentiert Eva Jähnigen, verkehrspolitische Sprecherin der Landtagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, die völlig überraschende Ankündigung der [...]
PM 2009-291: Freie Radios – Sächsischer Sonderweg hat sich endgültig als Irrweg erwiesen
Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag sieht nach dem Scheitern der Verhandlungen zwischen den Freien Radios und Apollo Radio jetzt die Landesmedienanstalt in der Pflicht. "Der sächsische Sonderweg [...]
PM 2009-290: Umgang mit EU-Fördermitteln ist ein Trauerspiel
Zu den Meldungen über den drohenden Verfall von EU-Fördermitteln (LVZ/DNN, 21.12.09) erklärt Gisela Kallenbach, europapolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag und ehemalige Europa-Abgeordnete: "Der Umgang von [...]
PM 2009-288: Waldzustandsbericht – Freistaat muss Waldumbau schneller umsetzen
"Ein Umweltminister verfehlt sein Amt, wenn er sich damit begnügt, alle Jahre wieder die deutlichen Spuren von Trockenheit und Wärmestress im sächsischen Wald zusammenzufassen", kommentiert Johannes Lichdi, naturschutzpolitischer Sprecher der [...]


