Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2009-287: Wachstumsbeschleunigungsgesetz – Gesetz ist Absage an Politik der finanziellen Nachhaltigkeit und der Generationengerechtigkeit
Zur Zustimmung Sachsens zum Wachstumsbeschleunigungsgesetz heute im Bundesrat erklärt Antje Hermenau, Vorsitzende der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag: "Dieses Gesetz ist eine weitere Absage an eine Politik der [...]
PM 2009-286: GRÜNE zum Sächsischen Technologiebericht – Ergebnisse sind alter Wein in neuen Schläuchen
Der heute von Wissenschaftsministerin Sabine von Schorlemer vorgestellte Technologiebericht des Freistaates Sachsen ist für Michael Weichert, wirtschaftspolitischer Sprecher der GRÜNEN-Landtagsfraktion, lediglich "alter Wein in neuen Schläuchen". Der GRÜNE Wirtschaftspolitiker weist [...]
PM 2009-285: Heimaufsicht braucht mehr Stellen – Regierung muss dringend Gesetzentwurf zum Heimrecht vorlegen
Zu den Presseberichten, dass die Heimaufsicht der Landesdirektion Dresden aufgrund von Personalmangel einige Heime seit 9 Jahren nicht mehr besucht hat, erklärt Elke Herrmann, sozialpolitische Sprecherin der GRÜNEN-Fraktion: "Alte Menschen [...]
PM 2009-284: Wachstumsbeschleunigungsgesetz – Hermenau fordert von Tillich Ablehnung im Bundesrat
Vor der morgigen Abstimmung über das Wachstumsbeschleunigungsgesetz im Bundesrat fordert Antje Hermenau, Vorsitzende der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag, Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) zur Ablehnung des Gesetzespaketes auf. [...]


